Es geht los…

Der Bauleiter sagte uns letzte Woche das zu Beginn dieser Woche die Vorbereitungen für die Bodenplatte losgehen würden. Meine Freundin und ich waren Montag abend dann doch neugierig ob etwas passiert ist. Ich war mir nicht ganz so sicher dass sich da schon etwas getan hatte. Als dann allerdings die Lichtkegel der Autoscheinwerfer auf das Grundstück schwenkten musste ich zugeben ich lag falsch. Es sah aus wie auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr 🙂 . Die Bauarbeiter hatten schon einiges an Boden bewegt aber seht selbst:

Die Küche ist ausgewählt

Vergangenes Wochenende waren wir im Möbelhaus Wallach / Celle um ein paar Ideen für die Einrichtung zu sammeln.
Wir waren uns einig dass wir keine langweilige Küche mehr haben wollten allerdings hatten wir auf der anderen Seite auch nur ein begrenztes Budget. Darüber hinaus brauchten wir auch noch einen Tisch und Stühle für die Essecke in der Küche. Hier viel uns beim stöbern etwas geniales ins Auge, eine Zweisitzercouch, Stühle und ein Tisch im „50er Jahre American Diner“ Stil.

Küchenmöbel
Küchenmöbel

Wir haben uns dann noch woanders umgeschaut konnten allerdings kein anderes Angebot finden welches besser war und kauften die Garnitur. Jetzt brauchten wir nur noch eine entsprechende Küche passend zu den Möbeln.
Hierbei verglichen wir die Preise von IKEA, Möbelhaus Wallach und SB Möbelkauf Lehrte. Während wir bei IKEA alles fanden was wir brauchten uns aber der Preis fürs aufbauen schockte bekamen wir beim Möbelhaus Wallach eine Beratung und einen Preis inklusive Aufbau genannt der schon besser zu unserem Budget passte. Gestern waren wir dann noch bei SB Möbelkauf Lehrte und was ich dort erleben durfte war echt genial. Wir waren um 17 Uhr vor Ort und 19 Uhr macht der Laden zu. Der Verkäufer nahm sich dennoch bis 20.30Uhr Zeit für uns und zeigte uns fast alle Elemente direkt im Laden. Auch bei der Preisgestaltung kam er uns großzügig entgegen und wir hatten dennoch alles was wir benötigen, weshalb wir uns dann auch zum Küchenkauf dort entschieden. Die Beratung war großartig und ich kann nur jedem Empfehlen dort einmal vorbei zu schauen (nicht vom Gewerbegebiet abschrecken lassen ;-)). Da wir den Standpunkt vertreten lieber erstmal eine einfach Küche und Geld für Unvorhergesehenes sparen wurde es dann auch keine Granitarbeitsfläche und Spüle.

Wer sich für Granit entscheidet sollte wissen: Je dunkler der Granitstein desto teurer da in der Natur dunkler Granit wohl seltener vor kommt als heller.

Die Küche ist nun in einer L-Form geplant. Es werden weiße Schrankhochglanzflächen und eine schwarze Arbeitsplatte verbaut. Der Geschirrspühler und Herd ist von BEKO, auch an Bord ist ein Eckschrank mit drehbarem Rondell. Alles in allem eine einfach Küche mit allen notwendigen Features. Der Kühlschrank wird später dazu gekauft und ist wahrscheinlich von Gorenje im Retro Look.

 

Die Bürgschaft ist da

Von der Verbraucherschutzzentrale wurde wir damals darauf hingewiesen dass es unser gutes Recht ist 5% der Gesamtsumme mit einer Bürgschaft des Bauunternehmens (von einer Bank oder Versicherung) abdecken zu lassen. Wir haben den entsprechenden §632a Abs.III auch nochmal extra in unseren Vertrag aufnehmen lassen. Unsere erste Rechnung kam dann auch wie angekündigt, über 5%, nach Erstellung aller nowendigen Unterlagen (Bauanzeige etc.). Allerdings war die Rechnung über einen falschen Rechnungszeitraum datiert (wir hatten in den Vertrag einen Zeitraum von 2 Wochen aufnehmen lassen) und die Bürgschaft war auch noch nicht da. Hier verhielt sich Fischer-Bau aber korrekt und sagte uns dass an der Bürgschaft bereits gearbeitet würde und wir natürlich erst zahlen müssen wenn wir diese in den Händen hielten. Gestern, also etwa einen Monat nach der ersten Rechnung, hatten wir dann die Bürgschaftsurkunde in der Hand und waren damit soweit auch zufrieden.

Bei einer Bürgschaft sollte man darauf achten dass das Bauunternehmen selbstschuldnerisch haftet.

Was mir natürlich etwas missfallen hat, aber auch schon oft in anderen Baublogs genannt wurde, ist die Tatsache das allein in der Adresse schon 2 Rechtschreibfehler (mein Name und die Straße) gemacht wurden. Aber solange es nur solche kleinen Mängel sind kann ich damit leben und Flüchtigkeitsfehler macht schließlich jeder von uns einmal. Ich bin auf die nächsten Rechnungen / Briefe gespannt.

Vor Ort Termin mit Bauleiter

Nun scheint es endlich los zu gehen.

Vergangene Woche trafen wir uns mit unserem Bauleiter und einem Kollegen auf dem Grundstück. Geklärt werden sollte die Höhe des Hauses im Verhältnis zur Straße. Unser Gutachter wies uns jedoch einen Tag vorher darauf hin das es da nicht viel zu klären gibt denn die Höhe des Hauses ist in der Bauanzeige festgelegt und darf auch nicht ohne weiteres angepasst werden. So einigten wir uns vor Ort dann relativ schnell auf die entsprechende Höhe.
Dann kam der interessante Part. Mit seinem Kollegen maßen wir die Höhe im Verhältnis zur Straße aus um anschließend die benötigte Menge an Kies berechnen zu können welche dort verfüllt werden muss. Hier hatten wir schon extra etwas mehr Geld eingeplant da unser Grundstück von der Straße weg ein doch erhebliches Gefälle hat. Am Ort der Gründung der Bodenplatte müssen ca. 1,50m aufgefüllt werden. Insgesamt 250m³ Material, ohne Terasse, werden hier benötigt was nochmal gut zu Buche schlägt. Zu diesem Zeitpunkt wies uns unser Bauleiter auch darauf hin dass da noch weitere Kosten für eine „flexible Bodenplatte“ auf uns zu kommen werden. Im Bodengutachten wurde darauf bereits hingewiesen wir konnten damit allerdings wenig anfangen. Eine „flexible Bodenplatte“ bedeutet wohl mehr Stahl wodurch späteren Setzungsrissen auf Kiesuntergrund vorgebeugt werden soll.

Ich kann hier nur jedem Bauherren dazu raten sich vorher ein unabhängiges Bodengutachten einzuholen und auf dieser Basis in die Vertragsverhandlungen mit der zukünftigen Baufirma zu gehen um späteren Kosten vorzubeugen. Etwas was wir nicht gemacht haben und wie sich jetzt raus stellt ein erster größerer Fehler war.

Ansonsten war der vor Ort Termin soweit erfolgreich. Der Bauleiter erzählte uns noch dass es wohl einiges an Kommunikation erfordert um an Baustrom zu gelangen.
Am Wochenende soll ein Vermesser auf dem Grundstück das Haus abstecken und nächste Woche wird mit der Verfüllung und der Vorbereitung für die Bodenplatte begonnen.

Die Bauanzeige ist durch

Gestern bekamen wir per Einschreiben einen großen Umschlag. Verwundert sahen wir auf den Absender, dort stand dann Stadt Burgdorf. Wir überlegten kurz was dass denn sein könnte ob wir die eingereichten Unterlagen nochmal überarbeiten lassen müssen?Aber nein es war tatsächlich die Bestätigung dass wir nun endlich bauen dürfen – die Bauanzeige wurde, vom Bauamt, bestätigt.

Nun fehlt nur noch das OK für den Entwässerungsantrag und das GO für die (Bau) Versicherungen und dann kann es hoffentlich bald los gehen.

Wir sind echt gespannt…