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Homematic – Smart Home in günstig

Als wir das Haus planten machten wir uns auch Gedanken über die Zukunftsfähigkeit. Aus diesem Grund wollten wir auch energiesparend bauen, also mindestens KfW 70. Aber es gab auch einige Wünsche meinerseits welche ich gerne umsetzen wollte. Hierzu gehörte die doppelte Netzwerkverkabelung in den meisten Räumen (dank dem Elektriker leider nur im EG vorhanden) aber auch eine Hausautomatisierung – auch Smart Home genannt.
Nachdem ich mich eine Weile mit diesem Thema und auch den Kosten & Nutzen beschäftigte war klar dass wir kein Geld für eine drahtgebunde Lösung übrig haben (bei unserer Hausgröße liegt der Preis bei ca. 25-30TSD €). Irgendwann stieß ich dann auf die Homematic Produkte. Diese gab es sowahl drahtgebunden als auch mit Funk Ansteuerung. Die einzelnen Module sind um einiges günstiger als die anderer Hersteller (z.B. RWE). So haben wir mit dem Elektriker ausgemacht dass er anstatt der normalen Rolladentaster einen Homematic Funkaktor einbaut.
Mittlerweile habe ich alle Rollläden an unsere Zentrale (ebenfalls ein Produkt von Homematic) angebunden und kann diese zentral steuern. Wir haben uns auch für einige Sensoren entschieden um z.B. eine zusätzliche Absicherung gegen Einbruch zu realsieren. Außerdem habe ich noch einen Wassermelder gekauft welcher nun hinter unserer Waschmaschine seinen Dienst verrichtet und Alarm schlägt sobald der Boden feucht wird.
Nach einigem Hin und Her mit der Homematic Zentrale funktioniert nun alles soweit wie es soll und wartet darauf erweitert zu werden.

Die nächsten Projekte sind dann Bewegungsmelder und Lichtsteuerung.

Fenster und Türen sind da

Am Mittwoch hatte ich ein Treffen mit unserem Bauleiter auf der Baustelle. Als ich vor Ort war konnte ich schon unsere Fenster und Türen bestaunen. Ich hab mir gleich mal die Infos von den Herstelleraufklebern, auf den Fenstern, abgeschrieben um zu Hause den U-Wert zu prüfen. Hierbei stellte sich raus dass unsere Fenster (von der Firma WIRUS) gar nicht mal so schlecht sind, der Wert liegt bei 1,1 W/m²K.
Dann gab es noch ein paar Dinge mit dem Bauleiter zu klären. Dieser konnte mir alle Fragen beantworten und hat mir gleich einen Ausblick auf die nächsten Gewerke und nötigen Eigenleistungen gegeben. Wir haben uns dazu entschlossen die Malerarbeiten selber zu übernehmen. Dazu muss man allerdings wissen dass darin auch die Traufkästen (unter den Dachüberständen) und die Treppe, zusätzlich zu den Wänden und Decken natürlich, gemacht werden müssen.
Auch haben wir schon die Bekanntschaft mit unserem Elektroinstallateur gemacht. Von diesem bin ich recht angetan da er unkompliziert und schnell mit fachkompetenten Ratschlägen zur Verfügung stand. In die Elektroinstallation haben wir auch etwas mehr Geld, als das Budget vorsah, investiert. Meine Homematic (Hausautomatisierung) Aktoren für die Funksteuerung der Rolläden werden von mir gekauft und entsprechend vom Installateur mit eingebaut. Darüber hinaus haben wir auch alle Mediendosen gegen getrennte Dosen (Antenne / Netzwerk) eingetauscht. Die Netzwerkverkabelung wird sternförmig durchgeführt und im HWR von mir auf ein Patchfeld aufgelegt. In jedem Wohnraum sowie der Küche, dem Flur, der Abstellkammer und dem Spitzboden haben wir eine Netzwerkdose mit 2 separaten Anschlüssen eingeplant.
Nächste Woche sollen dann der Trockenbauer, der Dachdecker, der Sanitär- und der Elektroinstallateur auf der Baustelle unterwegs sein – mal schauen wie die miteinander auskommen 🙂
Nächstes Wochenende werden wir dann mit Familie und Freunden die Traufkästen streichen da in der Woche danach bereits das Gerüst abgebaut wird. Ich war gestern spaßenshalber mal auf dem Gerüst ganz oben um mir die Aussicht anzuschauen – wobei dann auch ein paar Bilder entstanden sind. Allerdings muss ich sagen dass das Ganze schon ziemlich wackelig ist. Es gibt scheinbar auch auf jeder Mauserseite nur einen Wandanker, scheint wohl zu reichen.